philosophie (tagungsthemen)
philosophie (tagungsthemen)
philosophie und systemische praxisformen
17. Wissenschaftliche Jahrestagung der Systemischen Gesellschaft e.V
Änderungen und Irrtümer vorbehalten
Wolfgang Loth
Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut; Leiter einer Erziehungs- und Familienberatungsstelle; Familientherapeut (IF Weinheim), Systemische Therapie und Beratung (SG), Redakteur bei „Systeme“ und „Systhema“; zahlreiche Veröffentlichungen zu Theorie und Praxis Systemischer Therapie.
Beitrag
Psychosoziale Therapie/Beratung und philosophische Praxis nähern sich der Frage des Helfens aus gegensätzlichen Positionen. Therapie und Beratung orientieren sich an der Möglichkeit, zu einem Ende zu kommen (Ziele, Problemauflösung). Philosophische Praxis orientiert sich an der Auseinandersetzung mit dem «Umgreifenden» (Unruhe, das Nichtlösbare, Überdauernde). Diese beiden Positionen können sich annähern. Inwieweit sie dies tun (können), hängt davon ab, wie Systemische Therapie mit der zentralen systemtheoretischen Leerfomel «Sinn» umgeht (Sinn als frühestens im Moment des Entstehens beschreibbare Dynamik von Anschlussaktivitäten). Eine größere Nähe zu philosophischer Praxis ist möglich, wenn Sinn als interne Passung anerkannt wird.
Literaturhinweis
Loth, Wolfgang. 2010. Was soll’s? – eine Annäherung an „systemisch-plus“. Zeitschrift für Systemische Therapie und Beratung 28(1): 9-19
Moderation
Walter Zitterbarth, Marburg.
© viisa 2010
+49 6421 590870
Tagungsbeitrag
SG - Mitglieder 250,00 €
Andere
280,00 €
freitag
15h00 - 18h30
Referenten
Beiträge
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